Donnerstag, 15. Juni 2017

Vaclav Klaus fordert EU-Austritt Tschechiens.


Tschechiens Ex-Präsident Vaclav Klaus hat wegen des Streits um EU-Flüchtlingsquoten einen Austritt seines Landes aus der EU gefordert.

"Wir protestieren grundsätzlich und entschieden gegen die Entscheidung der EU, ein Verfahren gegen die tschechische Republik wegen eines Nicht-Respektierens der Aufnahme von Migranten aufgrund von Brüssel-diktierten Quoten zu eröffnen." erklärte Klaus. Tschechien dürfe nicht gezwungen werden, eine multikulturelle Gesellschaft zu werden, sagte Klaus und lehnte Sanktionen ab.


Über diese Erklärung gegenüber Medien des in ganz Europa renommierten Volkswirtschaftlers und langjährigen Politikers wurde bisher in keiner österreichischen Tageszeitung und auch nicht in den Radio- und Fernsehsendungen des ORF und der vielen Privatsender berichtet. Wohl aber in internationalen Medien, z.B. in "Die Zeit" (online), in der FAZ, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", in "Die Welt", im "Handelsblatt", in "Russia Today usw. Führe hier nur den Link zum Artikel im "Handelsblatt" an, siehe:

http://www.handelsblatt.com/politik/international/vaclav-klaus-ehemaliger-praesident-tschechiens-fuer-eu-austritt/19931578.html

Vaclav Klaus war (und ist) eine der herausragenden Persönlichkeiten der neueren tschechischen Politik: Er war drei Jahre Finanzminister, sechs Jahre Ministerpräsident, vier Jahre Vorsitzender des Abgeordnetenhauses, zuletzt (von 2003 bis 2013) Präsident der Tschechischen Republik, und trug wesentlich zum rasanten wirtschaftlichen Aufschwung dieses Nachbarlandes von Österreich bei. Seine aktuelle, öffentliche Stellungnahme zum EU-Austritt ist daher von beträchtlichem Gewicht. 

Dienstag, 6. Juni 2017

Offener Brief an Bundeskanzler, Verteidigungs- sowie Außen- und Innenminister der Republik Österreich mit Kopie an den Botschafter der Russischen Föderation in der Republik Österreich

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Außen- und Innenminister, sehr geehrter Herr Verteidigungminister!


Die seit Tagen stattfindenden Truppen- und Panzertransporte US-amerikanischer und britischer Einheiten quer durch das neutrale Österreich empören viele österreichische Bürger, denen korrekte und freundschaftliche Beziehungen zu allen Signatarmächten des Staatsvertrages von 1955, dem wir unsere Existenz als unabhängiger Staat verdanken, ein großes Anliegen für eine friedliche Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ist.

Wir fordern Sie deshalb auf, diesem skandalösen Treiben ein sofortiges Ende zu bereiten und solches oder ähnliches nie wieder zuzulassen!

Im Namen des überparteilichen und unabhängigen EU-Austritts-Personenkomitees für Österreich:
Inge Rauscher, Sprecherin.
p.A. 3424 Zeiselmauer, Hageng. 5, Tel. 02242/70516,   ihu@a1.net

www.eu-austritts-volksbegehren.at,
www.jazumoexit.at,
www.heimat-und-umwelt.at


Weiter unten stellen wir Ihnen unsere diesbezügliche, heutige APA-OTS-Presseaussendung zu Ihrer Information zur Verfügung. 




Heutige Presseaussendung bzgl. der NATO-Truppen- und Panzertransporte quer durch das neutrale Österreich, siehe:

Neue Wegwarte Nr. 3 / 2017

https://euaustrittoesterreich.files.wordpress.com/2017/06/wegwarte_2017-03_email.pdf


Scharfer Protest gegen amerikanische und britische Panzertransporte durch Österreich diese Woche

Offener Brief an Bundeskanzler, Verteidigungs-, Außen- und Innenminister

Zeiselmauer (OTS) - Offener Brief an das Bundeskanzleramt der Republik Österreich, das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVuS), das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) und das Bundesministerium des Inneren (BMI)
Betr.: Amerikanische und britische Panzertransporte durch Österreich
Sehr geehrte Damen und Herren!
Das Überparteiliche EU-Austrittskomitee entnimmt zahlreichen Medienberichten („Heute“, „Kurier“, „Standard“, „Kronenzeitung“ etc.) die Nachricht, dass in dieser Woche umfangreiche amerikanische und britische NATO-Truppen- und Panzertransporte durch Österreich zur Abhaltung von internationalen militärischen Großübungen unter der Leitung der USA nahe den Grenzen zu Russland stattfinden sollen. Laut Auffassung der österreichischen Bundesregierung stellt dies keine Verletzung des immerwährenden Neutralität Österreichs sowie weiterer völkerrechtlicher und internationaler Rechtsvorschriften dar. Unter Berücksichtigung der geltenden Bestimmungen des Truppenaufenthaltsgesetz (TrAufG i.d.F. BGLBl. I, Nr. 181, 2O13) sei eine diesbezügliche Durchfahrts- und Aufenthaltserlaubnis seitens der Bundesregierung zulässig.
Das Überparteiliche EU-Austrittskomitee stellt im gegebenen Fall jedenfalls eine schwere Mißachtung völkerrechtlicher Verpflichtungen, insbesondere hinsichtlich des Bundesverfassungsgesetzes zur immerwährenden Neutralität Österreichs, fest. Darüber hinaus steht das überwiegende außenpolitische Interesse der Republik Österreichs der Genehmigung des Truppen- und Panzerdurchmarsches US-amerikanischer und britischer Streitkräfte diametral entgegen.
Die andauernde politische und militärische Provokation Russlands durch Spitzenvertreter der österreichischen Politik (einschließlich Inkaufnahme schwerer volkswirtschaftlicher Schäden Österreichs durch sog. Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland) setzt die Serie negativer politischer und finanzieller Maßnahmen der Österreichischen Regierung gegen den Nachfolgestaat der Signatarmacht Sowjetunion und gegen die eigenen österreichischen Interessen fort.
Dazu Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer, anerkannter Ressourcenökonom und Mitglied des EU-Austritts-Personenkomitees: "Wir als Unterzeichnende sind entsetzt, daß die Bundesregierung im Angesicht der zunehmenden Spannungen nunmehr aktiv dazu beiträgt, daß durch die Begünstigung provozierender Truppenbewegungen an den russischen Grenzen auch noch Öl ins Feuer gegossen wird. Dies ist nicht nur eindeutig mit der immerwährenden Neutralität Österreichs unvereinbar, sondern birgt auch das Risiko in sich, daß wir in den Augen der Russen nicht mehr geachtete und neutrale Vermittler sind, sondern Feindstaatqualität haben. Wir ersuchen daher diese Genehmigung unverzüglich zu widerrufen!"
Inge Rauscher, Vorsitzende des EU-Austrittskomitees, ergänzt: "Ohne die EU-Mitgliedschaft Österreichs wäre eine solche völkerrechts- und verfassungswidrige Vorgangsweise der Bundesregierung undenkbar. Aber da die EU de facto bereits einem militärischen Bündnis gleichkommt -24 der 28 Mitgliedstaaten sind gleichzeitig NATO-Mitglieder - wollen "unsere" Politiker wieder einmal - in vorauseilendem Gehorsam gegenüber EU-Brüssel, der USA und dem NATO-Angriffsbündnis - entgegen staatsvertraglicher Verpflichtungen den Musterschüler spielen und somit unsere Glaubwürdigkeit und v.a. unsere immerwährende Neutralität endgültig aufs Spiel setzen!"
Das Überparteiliche EU-Austrittskomitee protestiert somit in aller Schärfe gegen diese verantwortungslose Vorgangsweise der Österreichischen Politik und fordert einen sofortigen Stopp der militärischen Aktionen von NATO-Mitgliedern auf österreichischem Bundesgebiet.
Mit wenig freundlichen Grüßen, 
Überparteiliches EU-Austrittskomitee

Rückfragen & Kontakt:

Inge Rauscher, 02242-70516, 
Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer, 0699-18108315 
ihu@a1.net 
www.eu-austritts-volksbegehren.atwww.jazumoexit.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ANI0001

Dienstag, 23. Mai 2017

Grüne machen Druck für EU-Zentralstaat.

 Wie zu erwarten, nützt Van der Bellen im Verbund mit seinen Parteikumpaninnen sein Amt als verlängerter Arm von Haselsteiner & Co., um Druck im Hinblick auf die Nationalratswahlen im Oktober aufzubauen - siehe

http://orf.at/stories/2392370/2392371/

Montag, 15. Mai 2017

3. Nationalratspräsident Ing. Norbert Hofer unterstützt das "Wir entscheiden" Volksbegehren !




Liebe Freunde!
Der Ausbau der Direkten Demokratie ist für die FPÖ ein unverhandelbares Kriterium bei einer künftigen Regierungsbeteiligung. Das freiheitliche Modell sieht u.a. eine verpflichtende Volksabstimmung mit bindendem Ergebnis vor, wenn bei einem Volksbegehren die 4-Prozent-Hürde erreicht wird, auch wenn das Parlament das Begehren negativ behandelt (Volksinitiative zur Gesetzgebung). Ein entsprechender Antrag wurde am letzten FPÖ-Parteitag im März beschlossen.
Daher habe ich auch die unabhängige, überparteiliche Initiative zur Einleitung des Volksbegehrens "Wir entscheiden" zur Stärkung der Demokratie unterzeichnet und ersuche um Eure Unterstützung!

https://euaustrittoesterreich.files.wordpress.com/2017/05/unterstuetzungserklaerung_a4_formular.pdf









ACHT - Verein zur Stärkung der grundverfassungsrechtlichen Maximen

ZVR-Zahl: 414177452

Freitag, 5. Mai 2017

Demo gegen Impfzwang!

Warum die Demo?
Noch einmal, warum müssen wir demonstrieren?
Ein Vater aus Oberösterreich hat durch die Pockenimpfung drei Söhne verloren. Das ist schon länger her. 
Inzwischen sind nicht wenige Kinder und Erwachsene infolge der vielen Impfungen verstorben. Und viel 
mehr als wir glauben, haben ihre Gesundheit durch Impfungen für immer verloren. Schließlich denken 
wir an jene Eltern, deren Kinder nach der ersten Impfung bereits akute Probleme bekamen. 
Bei Zwangsimpfungen werden die Bedenken dieser Eltern kaum gewürdigt werden. Die Impfbetreiber 
verstehen es, alle Arten von Impffolgen zu vertuschen. Impfstoffhersteller, Gesundheitsbehörden, Impfärzte
 und Politiker erklären geschlossen, dass Impfungen sein müssen.
Jene Menschen, die nachdenken und sich informieren, glauben längst nicht mehr daran. Und wir werden
 täglich mehr.
Aus dem Ministerium erfahren wir, dass nicht an eine allgemeine Impfpflicht gedacht wird.  Statt einer
 erklärten Impfpflicht wird die Zwangsimpfung anders umgesetzt:
In Kindergärten und Schulen werden Broschüren verteilt, dass Kinder ohne Impfungen sterben können. 
 Kindergartenpädagogen und Lehrer müssen, wenn sie eine Arbeitsstelle bekommen wollen, Impfungen 
vorweisen.

Alle jene, die im medizinischen Bereich eine Stellung anstreben, müssen geimpft sein. Ohne Impfung, 
kein Job.

 Ein junger Mensch kann sich dann z. B. nach 7 Jahren Medizinstudium um einen anderen Beruf umsehen.
Wir haben in Österreich keine Situation, z.B. Anzahl und Gefährlichkeit der Masern, die mit erheblichen und 
rnsten Gefahren verbunden ist, die eine Zwangsimpfung rechtfertigen würden.
Zwangsimpfungen wurden von totalitären Diktaturen eingeführt. Während solcher Zeiten ist jede Art von 
Impfkritik verstummt. Wir sehen im Impfzwang einen Rückfall in totalitäre Zeiten.
Impfungen sind medizinische Eingriffe, die nur nach freiwilliger Zustimmung und vorhergehender umfassender
 Aufklärung erlaubt sind. Impfungen sind nicht staatliche oder behördliche Prozesse oder kein hoheitliches 
Handeln wie die Wehrpflicht.
Ziel der Demonstration ist es, dieses Persönlichkeitsrecht zu verteidigen.
Wir sind keine Tiere in einem Viehwaggon. Die Öffentlichkeit soll erfahren, dass wir keine Minderheit sind,
 die keine Rechte hat.

Webseite>>>>

Mittwoch, 26. April 2017

"Initiative Heimat & Umwelt" fordert Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag

Endlich Konsequenzen aus den "friedlichen" Atomkatastrophen ziehen: Atomkraftwerke sind Lieferanten für Atombomben!

Zeiselmauer (OTS) - Anläßlich des heutigen 31. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe am 26.4.1986 fordert Inge Rauscher, Obfrau der "Initiative Heimat & Umwelt" (IHU), daß die heimische Politik endlich konkrete Konsequenzen aus der mehrheitlichen Ablehnung der Atomenergie durch Österreichs Bürger zieht und im Parlament den Ausstieg aus dem EURATOM-Vertrag beschließt. "Österreich ist seit dem Beitritt zur Europäischen Union auch Mitglied bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM. Der EURATOM-Vertrag, in Kraft getreten am 1.1.1958, sieht in seiner Präambel unmißverständlich vor, die Voraussetzungen für den Aufbau einer mächtigen europäischen Atomindustrie zu schaffen; dieser Förderzweck wurde nie aufgegeben -trotz Großkatastrophen wie Three Mile Island/Harrisburg/USA, Windscale/Sellafield/Großbritannien, Tschernobyl/Ukraine (damals noch Sowjetunion) oder Fukushima/Japan", so Inge Rauscher in ihrer Stellungnahme.
Seit Österreichs EU-Beitritt 1995 zahlen Österreichs Steuerzahler jährlich zusätzlich zum jährlichen EU-Mitgliedsbeitrag (seit 2012 netto - also bereits nach Abzug der Rückflüsse aus der EU - bereits über eine Milliarde Euro!) zig Millionen Euro für EURATOM, obwohl unser Staatsvolk in der Volksabstimmung von 1978 jedweder Nutzung der Atomenergie und damit auch deren Förderung mehrheitlich eine Absage erteilt hat. "Ohne die permanente finanzielle Förderung der Atomenergie über Steuergelder wäre diese Stromerzeugungsform weltweit schon lange nicht mehr konkurrenzfähig. In Österreich haben wir seit Jahrzehnten ein rechtsgültiges Atomsperrgesetz im Verfassungsrang und es ist eine grobe Verletzung desselben, wenn die Republik Österreich trotzdem Atomkraftwerke in der EU mitfinanziert. Nach nunmehr 27 Jahren muß damit endlich Schluß sein", fordert Inge Rauscher weiter.

AKWs de facto nicht versicherbar!

Noch immer wird ein überwiegender Großteil der EURATOM-Kredite für den Bau und die "Nebenkosten" von AKWs ausgegeben und nur ein kleiner Teil für deren "Sicherheit". Selbst in Deutschland können die Deckungsvorsorgen von Haftpflicht und gegenseitigen Garantiezusagen der AKW-Betreiber nur einen Bruchteil der Kosten decken, die von einem katastrophalen Atomunfall (GAU) verursacht würden. Den "Rest" müßten der Staat und die Steuerzahler tragen. Diese geringen Deckungsvorsorgen stellen eine weitere Form von öffentlicher Subventionierung dar. Bei adäquater Versicherung der Atomkraftwerke würden sich deren Kosten mindestens verzwanzigfachen! AKWs wären damit unbezahlbar und müßten sofort abgeschaltet werden - siehe http://bit.ly/2ousU0m. Es ist und bleibt eben unverantwortlich, eine Technologie auf die Menschheit loszulassen, die nicht fehlerfreundlich ist, wie einer der profiliertesten Atomgegner Österreichs, der verstorbene Physiker und Univ.Prof. Hans-Peter Aubauer, immer wieder warnte.
Erst im November 2016 - 31 Jahre nach dem Supergau - wurde die inzwischen bereits vierte "Hülle" für den zerstörten Reaktorblock von Tschernobyl installiert, weil alle anderen der Radioaktivität nicht standhalten konnten - eine gigantische Konstruktion aus Stahl und Beton, das größte Landbauwerk in der gesamten Geschichte unserer Erde, um das weitere Austreten von Radioaktivität zu verhindern. Dieses soll nun 100 Jahre halten, obwohl "auch die Ingenieure" nicht wissen, wie es danach weitergehen soll. Die Kosten für das neue "Sarkophag-Monster" von offiziell geschätzten 2,1 Milliarden (!) Euro trägt jedenfalls am Papier die "Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung". Wer sie in Wahrheit trägt, kann sich jeder denkende Bürger ausmalen.

Atomindustrie untrennbar mit atomarer Aufrüstung verbunden

Die Atomindustrie ist untrennbar mit atomarer Aufrüstung und Kriegen verbunden, denn Atomkraftwerke sind Lieferanten für Atombomben! Alle Betreiber, Politiker und Journalisten wissen das, schauen aber tatenlos zu. Der wichtigste "Rohstoff" für Atombomben ist Plutonium mit einer unvorstellbar langen Halbwertszeit als "Nebenprodukt" der Aufbereitungsanlagen von radioaktivem Müll aus AKWs. Auch die in den letzten Jahren in beinahe allen Kriegen - von Irak über Serbien, Kosovo, Libyen bis Syrien von der NATO bzw. den USA und ihren Alliierten - eingesetzte Atomwaffe aus abgereichertem Uran ("depleted Uranium") mit verheerenden Langzeitschäden an Zivilbevölkerung, Umwelt, Boden und Grundwasser wird aus Abfallprodukten von AKWs hergestellt. Siehe www.geolitico.de/2017/04/14/krieg-mit-einer-ausrottungswaffe.
Inge Rauscher abschließend: "Es gibt auch nach wie vor keine sicheren Endlager für radioaktive Abfälle aus AKWs. Seit kurzem ist im deutschen Bundestag ein Gesetz in Verhandlung, mit dem bis 2050(!) ein Endlager für radioaktive Abfälle aus AKWs in Betrieb gehen soll, das eine Million Jahre halten soll. Zum Vergleich: laut dzt. Wissenschaftsstand soll es die Menschheit (Urmensch) seit etwa 2 Millionen Jahren geben. Was könnte den Hochmut und die völlige, für uns alle gefährliche Realitätsferne Atomkonzern-höriger Politiker trauriger sichtbar machen?"

Rückfragen & Kontakt:


Inge Rauscher, Tel. 02242/70516
Renate Zittmayr, Tel. 0664/425 19 35
Initiative Heimat & Umwelt (IHU),
ihu@a1.net www.eu-austritts-volksbegehren.at, www.jazumoexit.at



http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170426_OTS0010

Freitag, 7. April 2017

APA-OTS-Presseaussendung vom 7.4. 12.51h gemäß nachstehendem Link zum Anklicken, detto angeführtes Video-Interview mit Prof. Werner aus Großbritannien.

Jazumöxit.at: "Der BREXIT wird ein politischer, wirtschaftlicher und finanzieller Erfolg für Großbritannien!" "Ähnliches würde für alle Noch-EU-Staaten gelten, deren Bürger am EU-Austritt interessiert sind. Die EU ist nicht Europa - jetzt weniger denn je!" Zeiselmauer (OTS) - Diese unmißverständlichen und durch viele Details begründeten Aussagen tätigte der renommierte Prof. Dr. Richard A. WERNER, bei einem kürzlich stattgefundenen Vortrag in Altlengbach bei Wien. Prof Werner ist ein seit Jahren u.a. an britischen Universitäten (dzt. an der Universität von Southampton in Südengland als Lehrstuhlinhaber, Ordinarius) lehrender Volkswirtschafts-, Finanz- und Bankenfachmann mit intensiven Auslands-Wirkungsfeldern, u.a. in Japan und dem Vereinigten Königreich. Eingeladen zu dieser öffentlichen Informationsveranstaltung hatte die "Initiative Heimat & Umwelt", deren Obfrau Inge Rauscher auch Sprecherin des überparteilichen EU-Austritts-Komitees ist, das im Juni 2015 das EU-Austritts-Volksbegehren in Österreich organisiert hatte, welches von 261.056 Bürgerinnen und Bürgern - trotz weitgehender Medienblockade - unterzeichnet wurde. Prof. Dr. Werner verwies in seinem Vortrag und in der anschließenden lebhaften Diskussion mit den Bürgern insbesondere auf die durch seriöse Studien eindeutig belegte Tatsache, daß der wirtschaftliche Erfolg von Volkswirtschaften sich vor allem dort einstellt, wo diese (noch) über ein kleinteiliges System von in Eigenverantwortung tätigen Regionalbanken verfügen. Genau diese will aber die EU-Politik zurückdrängen, zugunsten von nur wenigen zentralistisch geführten Großbanken und hat dies in den letzten Jahren auch bereits massiv vorangetrieben. Ohne einen regional verankerten Finanzsektor sei aber eine klein- und mittelständisch organisierte Wirtschaft nicht machbar. Daher seien auch der Euro und die abgehobene, demokratisch in keinster Weise legitimierte oder gar kontrollierbare EZB verfehlte Konstruktionen, die einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Wirtschaftsentwicklung im Wege stünden. Dazu Prof. Richard Werner: "Die EU erklärt ganz offiziell in ihren Dokumenten, daß ihr Ziel die Abschaffung der Nationalstaaten ist, was aber in der öffentlichen Diskussion weitgehend verschwiegen wird. Diese und andere versteckte Agenden sind daher ein berechtigter Grund für die Ablehnung der EU durch viele Bürger, nicht nur in Großbritannien. Die dortige Stimmung in der Bevölkerung nach dem Brexit-Referendum vom Juni 2016 ist jedenfalls eine ganz andere, nämlich viel positivere, als sie von vielen Politikern und Medien dargestellt wird." Das nach der Veranstaltung aufgenommene knapp 20-minütige Interview mit Professor Dr. Werner kann unter https://youtu.be/rIy34d3KPCo eingesehen werden. Er ist auch gerne bereit, interessierten Journalisten entsprechende Auskunft zu geben. Erreichbar ist er als Chairman von "LOCAL firstCIC/Promoting local banks" unter richard.werner@local-first.org.uk, Tel. +44/1962861062 oder 077 1785 5478. Rückfragen & Kontakt: Überparteiliches EU-Austritts-Komitee, www.jazumoexit.at, www.eu-austritts-volksbegehren.at Inge Rauscher, Tel. 02242/70516 Prof. Wohlmeyer, Tel. 02762/53173 oder 0699/140 99 836 Renate Zittmayr, Tel. 0664/425 19 35

Donnerstag, 30. März 2017

Einladung zum öffentlichen Vortrags- und Diskussionsabend


  • Richard Werner ist derzeit Professor of International Banking an der Universität Southampton in England. Seine wissenschaftliche Tätigkeit sticht aus der seiner Kollegen hervor: Richard Werner orientiert sich (im Gegensatz zu den meisten Ökonomen) an der Wirklichkeit und geht empirisch vor.
  • 2007 publizierte er das herausragende Werk "Neue Wirtschaftspolitik - Was Europa aus Japans Fehlern lernen kann", in welchem er einerseits die fundamentalen Fehler der etablierten Volkswirtschaftslehre schonungslos schlüssig und empirisch nachweist - und damit offenlegt, dass die heutige offizielle Lehre zur Makroökonomie mehr Fiktion als Realität ist. Andererseits stellt er eindrucksvoll auch die Grundlagen einer an der Wirklichkeit orientierten und somit tatsächlich wissenschaftlichen Volkswirtschaftslehre vor, die der menschlichen Gesellschaft (nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht) zum Nutzen gereichen würde. Ein wesentlicher Schwerpunkt dieses Buches ist die Geschichte des Bankwesens und die Problematik der Geldschöpfung - wobei Prof. Werner die große Ehre gebührt, der Ökonom zu sein, der diesen Themenkomplex im Klartext als das bezeichnet hat, was er tatsächlich ist: der größte Betrug an der Menschheit! Es ist keine Übertreibung, Prof. Werners Werk "Neue Wirtschaftspolitik" als richtungsweisend und revolutionär zu bezeichnen - was offenbar der Grund dafür ist, dass das Werk in Fachkreisen bewusst totgeschwiegen und vom wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen wird. (Wir verweisen diesbzgl. auf unseren offenen Brief an die Wirtschaftuniversität Wien: https://www.kreditopferhilfe.net/irrlehren)
  • Im Dezember 2014 veröffentlichte Richard Werner die bahnbrechende Studie "Können einzelne Banken Geld aus dem Nichts schaffen? – Die Theorien und der empirische Beweis" (englisches Original: "Can banks individually create money out of nothing? — The theories and the empirical evidence"), durch welche die in der etablierten Volkswirtschaftslehre gängigen Theorien zum Bankwesen (die Finanzintermediär-Theorie und die Teilreserve-Theorie) erstmals in der Geschichte auch empirisch widerlegt wurden.

Donnerstag, 9. März 2017

FPÖ-Chef Strache: "KEINE Beteiligung Österreichs an EU-Armee oder einem anderen Militärpakt, klares Bekenntnis zur immerwährenden Neutralität Österreichs! Anderslautende Medienberichte = "Fake News".

Neuerliche Bestätigung der Aussagen Straches gegen Beteiligung Österreichs an EU-Armee und für die Beibehaltung der Neutralität im "Report"-Interview durch Susanne Schnabl, siehe

Aktuellste Live-Einspielung: ORF-Sendung "Report" vom 7.3.2017:

Beitrag (Straches Dilemma) ab Minute 17.00- http://tvthek.orf.at/profile/Report/11523134

Live-Aussagen in der ZiB-2 vom 3.3.

ORF-2-Sendung in der "Zeit-im-Bild-2" vom 3. März 2017 um 22 Uhr, Live-Interview mit FPÖ-Obmann Heinz Christian Strache durch Lou Lorenz-Dittlbacher zum Thema EU-Armee / Neutralität. Wörtliche Abschrift:

Lou Lorenz: .... Sie haben vergangenes Wochenende sich für eine europäische Armee ausgesprochen und auch für eine Beteiligung Österreichs an einer europäischen Armee. Das ist insofern interessant, als Sie das eigentlich früher nicht wollten. Sie schütteln den Kopf, das ist nicht korrekt? Ich habe ein Interview mit der Austria Presseagentur APA gelesen, da stand das drin.

Strache: Das werde ich Ihnen gleich zitieren. Das sind fake-news, das muß man ganz offen sagen, denn ich habe der APA ein Interview gegeben - man kann auch das Interview korrekt nachlesen über die APA.

Lou Lorenz: Das hab ich getan.

Strache: Das haben Sie jetzt offensichtlich falsch interpretiert, denn das Interview hat beinhaltet, wie die EU darauf reagieren sollte, daß Trump die NATO-Finanzierung in Frage gestellt hat. Und da habe ich gesagt: Es wäre klug für die EU, nicht Geld in die NATO und in die USA zu investieren, sondern in die eigene Entwicklung, in die eigene Verteidigungs-Situation und der Möglichkeit, sich von der NATO zu lösen. Mit dem klaren Beisatz, den Sie, Fr. Lorenz, jetzt offenbar völlig außen vor gelassen haben und anders interpretiert haben, nämlich daß wir Österreicher neutral sind, diese Neutralität nie aufgeben dürfen, und daher auch nie Teil eines Militärbündnisses werden dürfen.

Lou Lorenz: Auch nicht einer europäischen Armee?

Strache: Auch nicht einer europäischen Armee. Wir sind neutral und wir haben eine Verantwortung für unsere Kinder- und Kindeskinder, niemals einem Militärbündnis beizutreten und unsere Kinder und Enkelkinder vielleicht in Kriegshandlungen zu führen. Wir haben die Petersberg-Aufgaben heute im Rahmen von europäischen Verträgen und wenn die EU angegriffen werden sollte, dann haben wir als neutrales Land Gegebenheiten, im Zivilschutz und anderen Bereichen Hilfestellungen zu leisten.

Lou Lorenz: Gut, dann haben wir das auch geklärt. Danke für das Gespräch.

Exakter Wortlaut des Gespräches zwischen Frau Lorenz-Dittlbacher und HC-Strache. Das Interview ist einige Tage verfügbar unter folgendem Link:

http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13919455 (Strache zur Causa Eurofighter und U-Ausschuss) ab Min. 6.30







Sonntag, 5. März 2017

FPÖ-Obmann Strache distanziert sich vor laufender ORF-Kamera ganz eindeutig von einer möglichen Teilnahme Österreichs an einer EU-Armee und gibt ein volles Bekenntnis zur immerwährenden Neutralität Österreichs ab

- siehe die Live-Sendung der ORF-ZiB-2 (nur noch 5 Tage verfügbar) unter folgendem Link:


http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13919455

Sendungsteil mit dem Zwischentitel "Strache zur causa Eurofighter und U-Ausschuß" ab Minute 06.53 bis 08.27

Und das ist jetzt die tatsächliche Weichenstellung in dieser so zentralen Zukunftsfrage, da diese Strache-Aussagen gegenüber dem ORF gestern abend offenbar unmittelbar nach der Bundesparteileitungs-Sitzung (meines Wissens nach über 100 Mitglieder) vor dem heutigen Bundesparteitag in Klagenfurt erfolgten. D.h., es muß dafür ein entspr. Parteibeschluß vorliegen, mit dem die Aussagen aus dem bestehenden Parteiprogramm bestätigt und aktualisiert wurden. Und ich denke, das ist doch auch für alle sehr wichtig!

Straches gestrige Aussagen bezogen sich offensichtlich auf den von Hofer korrigierten Text der APA-mail-Aussendung vom Sonntag und eben nicht auf die erste, unautorisierte Version davon, die die APA verbreitet hatte.

Jetzt kann man der FPÖ nur wirklich wünschen, daß sie bei den kommenden Nationalratswahlen so stark wie irgend möglich wird!

Donnerstag, 2. März 2017

Beteiligung Österreichs an einer EU-Armee grob Neutralitäts- und Verfassungswidrig!


 Protest gegen Aussagen von FPÖ und ÖVP

Zeiselmauer (OTS) - "Zu behaupten, eine Beteiligung Österreichs an einer EU-Armee mit atomarer Bewaffnung sei mit der Neutraltität vereinbar, ist eine Verhöhnung aller denkenden und bewußten Bürger, von denen viele mit Empörung und Unverständnis auf diese Aussagen der letzten Tage durch FPÖ- und ÖVP-Spitzenpolitiker reagieren", erklärt die Obfrau der unabhängigen "Initiative Heimat & Umwelt", Inge Rauscher. Und dies, obwohl diese Initiative den Bundespräsidentschaftswahlkampf von Ing. Norbert Hofer massiv unterstützt hatte. Diese Aussagen von FPÖ-Bundesparteiobmann Strache und ÖVP-Parlaments-Klubobmann Lopatka stellen eine klare Verletzung des Bundesverfassungsgesetzes über die immerwährende Neutralität Österreichs dar, dessen Wortlaut wie folgt ganz eindeutig ist:
(1) Zum Zwecke der dauernden Behauptung seiner Unabhängigkeit nach außen und zum Zwecke der Unverletzlichkeit seines Gebietes erklärt Österreich aus freien Stücken seine immerwährende Neutralität. Österreich wird diese mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln aufrechterhalten und verteidigen.
(2) Österreich wird zur Sicherung dieser Zwecke in aller Zukunft keinen militärischen Bündnissen beitreten und die Errichtung militärischer Stützpunkte fremder Staaen auf seinem Gebiete nicht zulassen.

FPÖ konterkariert sich selbst!

Im Parteiprogramm der FPÖ heißt es dazu wörtlich:
"Heimatschutz und Landesverteidigung haben Vorrang vor Auslandseinsätzen des Bundesheeres. Auslandseinsätze österreichischer Soldaten sollen auschließlich freiwillig und nur für Katastropheneinsätze, humanitäre Aufgaben, zur Friedenssicherung und unter UNO-Mandat erfolgen. Österreich ist ein selbstbestimmter und friedensstiftender Staat und muß daher frei von einer Mitgliedschaft in einem Militärpakt sein. Die Entscheidung über den Einsatz unseres Bundesheeres und unserer Soldaten trifft ausschließlich Österreich selbst, als souveräner und neutraler Staat, in seiner Verantwortung für die Sicherheit und Freiheit seiner Bürger."
Inge Rauscher abschließend: "Die Initiative Heimat & Umwelt - wie viele andere Bürgerinitiativen auch - ist jedenfalls klar gegen die Beteiligung des neutralen Österreichs an einer EU-Armee wie auch gegen alle in den Medien bisher kaum transportierten, tatsächlichen Schritte in diese Richtung, wie z.B. die inzwischen vom österreichischen Verteidigungsminister Doskozil (SPÖ) in seiner Funktion als "EU-Verteidigungs-Koordinator" abgeschlossenen 45 (!) Abkommen mit der de facto kriegsführenden deutschen Bundeswehr."

Rückfragen & Kontakt:

Initiative Heimat & Umwelt, 3424 Zeiselmauer, Hageng. 5
Inge Rauscher, 02242/70516
Prof.Dipl.Ing.Dr. Heinrich Wohlmeyer, 02762/53173 oder 0699/140 99 836

Montag, 30. Januar 2017

TTIP-CETA u. TiSA - Volksbegehren: Informations- u. Diskussionsveranstaltung im Internet !

Teil 1 - Reden von Inge Rauscher, Prof. Wohlmeyer und NR-Präs. Hofer - 45 Minuten:
https://www.youtube.com/watch?v=XyE9Sm70RoY

Teil 2 - Diskussionsbeiträge aus dem Publikum inkl. Antworten der Referenten - 56 Minuten:
https://www.youtube.com/watch?v=zC605AaACsw

Teil 3 - Fortsetzung von Publikumsbeiträgen inkl. Referenten-Antworten - 59 Minuten:
https://www.youtube.com/watch?v=jCdmg3BvJMo

Teil 4 - Schlußworte von Wohlmeyer, Rauscher und Hofer - 12 Minuten:
https://www.youtube.com/watch?v=xgDY_2rOVxY




Gestern strahlte "kla.tv" eine sehr gute, aktuelle Sendung (ca. 8 Minuten) zum laufenden VOLKSBEGEHREN aus - bitte weiterverbreiten, siehe >>>>hier<<<<

Darin enthalten auch ein Ausschnitt aus der Rede von NR-Präs. Ing. Norbert Hofer bei unserer Veranstaltung in Altlengbach vor einigen Tagen, nämlich am zweiten Tag der Eintragungswoche. Der Besuch war enorm - rund 700 Besucher aus Nah und Fern - und eine großartige "Werbung" und Mobilisierung für das Volksbegehren.
Wer noch nicht unterschreiben war, bitte unbedingt dies spätestens bis Sonntag vormittag oder Montag, am 30. Jänner (letzter Tag!) nachholen. Montag müssen die Eintragungslokale  in allen Gemeindeämtern/Stadtmagistraten/magistratischen Bezirksämtern in ganz Österreich mindestens von 8 bis 16 Uhr geöffnet sein. In Linz ist Montag bis 18 Uhr geöffnet, in Wien bis 20 Uhr. In den anderen Landehauptstädten (wie in allen Gemeindeämtern österreichweit) bis 16 Uhr.

Montag, 23. Januar 2017

Zum heutigen Start des Volksbegehrens gegen TTIP, CETA und TiSA:

Überparteiliche Diskussionsveranstaltung,  24. Jänner um 19 Uhr in 3033 Altlengbach, Hotel "Steinberger", Hptstr. 52

Laaben (OTS) - Am Podium:
* Bgmst. Herbert Thumpser (SPÖ, Hauptorganisator des Volksbegehrens)
* Univ. Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer (ÖVP, Ressourcenökonom) 
* Ing. Norbert Hofer (FPÖ, 3. Nationalratspräsident)

Alle drei gelten als entschiedene Befürworter des Volksbegehrens und dessen Ziele.
Dazu Inge Rauscher, Obfrau des Veranstalters - der unabhängigen Arbeitsgemeinschaft INITIATIVE HEIMAT & UMWELT (IHU): "Selbstverständlich unterstützen auch wir dieses wichtige Volksbegehren gegen TTIP, CETA & TiSA - u.a. mit obiger Veranstaltung. Das sogenannte "Frei"-Handelsabkommen der EU mit Kanada, nämlich CETA, stellt eine große Bedrohung für die - noch - mittelständisch geprägten Volkswirtschaften und deren soziale und ökologische Errungenschaften dar. CETA bedeutet in Wahrheit TTIP! Selbst wenn die neue US-Regierung das TTIP-Abkommen nicht weiter verfolgen sollte, was man dzt. noch nicht wirklich abschätzen kann, könnten US-Konzerne allein durch ihre Niederlassungen in Kanada über das CETA-Abkommen die europäischen Märkte überschwemmen; sie würden damit de facto auch österreichische Produkte - und Arbeitsplätze - ohne Rücksicht auf Qualitätskriterien über Preisdumping aushebeln! Handelsabkommen zwischen gesättigten Märkten wie Kanada und der EU können nur zu Qualitätseinbußen und zum damit einhergehenden Verdrängungswettbewerb der Großen zulasten der Kleinen führen! Das zeigen sämtliche ökonomische Erfahrungen.“

CETA & TTIP - auch katastrophal für den Tierschutz

Tierarzt und Tierschützer Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT, ergänzt: „Diese großteils geheim verhandelten „Freihandels“-Abkommen zwischen der USA, Kanada und der EU würden noch mehr Tierquälerei Tür und Tor öffnen. Tiere wären noch rechtloser und noch längeren Transporten ausgesetzt. Zudem würden die in der EU ohnehin nicht allzu strengen Tierschutz-Standards – v.a. in der „Nutztier“-Haltung – weiter reduziert und auf „amerikanische Verhältnisse“ herabgesenkt werden: Monster-Legebatteriebetriebe mit 1 Mio. Tieren, Einzelboxen der Kälber oder durchgehende Kastenstandhaltung bei Muttersauen. Zudem würden uns dann chemische Zusätze und Verfahren in der Lebensmittelproduktion – u.a. die hierzulande in der Landwirtschaft noch verbotene Gentechnik – „beglücken“, ohne Chance dagegen klagen zu können! Noch extremere Massentierhaltungen und Tierfabriken wären die „Gewinner“ und das Bauernsterben würde weiter beschleunigt werden. Wachstums-Hormone und Antibiotika sind in Amerika erlaubt, um eine noch höhere Milchproduktion oder schnelleres Wachstum bei den ohnehin schon extrem ausgebeuteten „Nutztieren“ zu erzwingen. Auch das berüchtigte „Chlorhuhn“ ist inakzeptabel, kaschiert es doch durch Abtötung von Keimen nach der Schlachtung noch engere, brutalere und unhygienischere Haltungsbedingungen während der Mastzeit. Die Lobbys der Fleisch-Industrie wollen das alles „dank“ TTIP & CETA auch für den EU-Markt erreichen. Ähnliches gilt für Klonfleisch: Dieses ist in den USA schon jetzt ohne Kennzeichnung in den Regalen, die EU-Kommission möchte dasselbe zumindest für die Nachkommen von Klontieren durchsetzen!“
"Aus diesen und vielen weiteren Gründen sagen wir NEIN zu CETA und JA zum VOLKSBEGEHREN. Nähere Informationen bei der morgigen Bürgerdiskussion am 24. Jänner in Altlengbach", so Inge Rauscher abschließend.
Diskussionsabend zum Volksbegehren gegen CETA & TTIP

 Vertreter von SPÖ, ÖVP und SPÖ legen ihre Gründe dar, warum sie
 dieses Volksbegehren unterstützen.

 Datum:   24.1.2017, 19:00 - 22:00 Uhr
 Ort:     Hotel Steinberger
          Hauptstraße 52, 3033 Altlengbach
 Url:     http://heimat-und-umwelt.at/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&cntnt01articleid=9&cntnt01origid=71&cntnt01returnid=71

Rückfragehinweis:
   Inge Rauscher, 02242-70 516, ihu@a1.net
   Dr. Franz-Joseph Plank, 0676-708 24 34
   office@animal-spirit.at
   www.animal-spirit.at